Lernen im Gleichgewicht

Was bedeutet Lernen im Gleichgewicht?

Die Methode "Lernen im Gleichgewicht" bezieht Körper, Seele und Geist in den Unterrichtsprozess mit ein, bezieht sich also auf das bewährte Prinzip „Kopf, Herz und Hand“ von J.H. Pestalozzi. Lernen im Gleichgewicht bedient sich einer Anzahl von Hilfsmit-teln, die ein selbsttätiges und motiviertes Lernen ermöglichen.
Eine lebendige Bildung muss auf dem aktuellen Wissen der gesamten Menschheit aufgebaut sein und die ökologischen und sozialen Verhältnisse auf der Erde mit einbeziehen. So kann sich ein globales Bildungsbewusstsein entwickeln, welches im Trend der allgemeinen Globalisierungsbestrebungen richtungsweisende Erkenntnisse hervorbringen wird.

Das Vestibulärsystem

Die vestibulären Sinnesfunktionen sind für die Gleichgewichts-regulation des Körpers verantwortlich. Es ist ein komplexes Sinnessystem, das sehr viele Wahrnehmungen miteinander verbindet. Hier die wichtigsten:

- Schwerkraftempfinung
- Orientierung im Raum
- Empfindung von Beschleunigung und Verlangsamung
- Richtungen wahrnehmen
- Aufrechthaltung des Körpers
- Körperlage wahrnehmen
- Bewegungsregulation: gehen, drehen, rollen, beugen, liegen

Sinnesintegration

Das Vestibulärsystem spielt eine bedeutende Rolle als vernetz-endes Sinnesorgan und als integratives Bezugssystem zur Umwelt. Die vestibulären Sinneszellen sind sehr eng mit den Rezeptoren in Gelenken und Muskeln verbunden, welche für Körperstellung, Lage, Richtung, Spannung und Bewegung zuständig sind.

Zudem reguliert es auch den Wachheitsgrad, die Aufmerksamkeit und die Konzentrationsfähigkeit. All dies kann durch tägliche Stimulation des Gleichgewichtssinnes aktiv beeinflusst werden. Auch das Gedächtnis ist stark vom vestibulären Netzwerk abhängig.


Hier einige Bilder zum Lernen im Gleichgewicht

Mehr dazu im Handbuch Lernen im Gleichgewicht

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